Herr Glänzel bietet unter anderem für diese Bereiche die Ausbildung von Aktiv- und Passivtherapiehunden an:
Therapiehunde z.Bsp. für :
* Logopädie
* Ergotherapie
* Physiotherapie im Reha-Bereich
* Schlaganfallpatienten
* Alten- und Behindertenpflege
* Psychotherapie
Weiterhin bietet Herr Glänzel die Ausbildung von Partnerhunden für kranke, körperlich oder geistig, sowie multibel behinderte Erwachsene und Kinder.
Der Vierbeiner soll in erster Linie als treuer Freund und Begleiter fungieren und dem kranken oder behinderten Menschen dort hilfreich zur Seite stehen, wo dieser an seine körperlichen und auch geistigen Grenzen stößt. Der Hund soll das Leben seines Partners bereichern und vor allem erleichtern.
Für diese Personen können beispielsweise Partnerhunde ausgebildet werden:
* Kinder und Erwachsene mit Down-Syndrom (der Hund soll dort vor allem als treuer Freund fungieren und seinen Menschen in Gefahrensituationen schützen und leiten)
* schwer oder leicht gehbehinderte Menschen - z.Bsp. Rollstuhlfahrer(der Vierbeiner soll dort unter anderem Gegenstände bringen, um seinem Menschen Wege abzunehmen oder Dinge zu holen, zu welchen sein Herrchen nicht so ohne weiteres Zugang hat)
* Diabetiker und Epileptiker(unter anderem Anzeigen des Vierbeiners der Verschlechterung des Gesundheitszustandes, bzw. Anzeigen eines drohenden Anfalles)
* Gehörlose ( der Hund lern für sein Herrchen zu hören, ihn somit in Gefahrensituationen zu schützen oder im Alltag hilfreich zur Seite zu stehen)
* Autisten ( Der Vierbeiner fungiert als treuer Begleiter, Helfer und Beschützer in einer Vielzahl von Alltagssituationen, animiert in schweren Fällen des Autismus sein Herrchen zur Kommunikation mit der Umwelt. Da es bei Autisten ein großes Spektrum an "Krankheitsbildern" gibt und jeder Mensch seine ganz individuellen Stärken und Schwächen hat, ist bei dieser Partnerhundausbildung auch das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten des Hundes sehr groß. Hier kann Herr Glänzel auch seine eigenen Erfahrungen mit seinem autistischen Sohn einfließen lassen und Anstöße zu Aufgabenbereichen geben, welche vom Hund abgedeckt werden können.)
Das Festlegen der Rasse und das gezielte Aussuchen des Vierbeiners für seine spätere Aufgabe, sowie dessen Ausbildung wird dann ganz geziehlt und speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse des Therapeuten, der späteren Patientengruppe sowie des neuen Herrchens angepasst .
An erster Stelle steht immer die ausführliche Beratung des Therapeuten/ Herrchens über die Möglichkeiten der Einbindung des Hundes ins jeweilige Tätigkeitsfeld, sowie dann die Ausarbeitung der Aufgaben, welche der Therapie- bzw. Partnerhund nach der Ausbildung erfüllen sollte. Auch wird besprochen welche charakterlichen und körperlichen Eigenschaften der Vierbeiner dafür mitbringen muss. Denn nicht alle Aufgaben können antrainiert werden, für viele Bereiche braucht der Hund starke angeborene Instinkte, um seinen Patienten und seinem Herrchen effektiv helfen zu können.
Auch die Form der Ausbildung richtet sich nach dem späteren Tätigkeitsfeld des Hundes. Meist wird es zu einer Kopplung von gezielter Welpenprägung, Einzeltraining bei uns vor Ort, Einzeltraining am späteren "Arbeitsplatz" bzw. im zu Hause des Therapie- bzw. Partnerhundes, und Intensivausbildung/ Langzeitausbildung bei uns vor Ort kommen. Die Kosten setzen sich dann ganz individuell je nach Volumen des Tätigkeitsfeldes und dem damit entsprechenden Ausbidungsaufwand zusammen und werden vor Begin der Therapiehundausbildung besprochen. Sie erhalten dann ein detailliertes Kostenangebot.
Haben Sie Interesse an einem Therapiehund, dann kontaktieren Sie Herrn Glänzel am besten per Telefon Wochentags zwischen 19 und 20 Uhr unter 03594/ 714032. Er wird Ihnen dann erste Fragen beantworten und mit Ihnen den weiteren Werdegang besprechen.
Hier ein kleiner Auszug aus der Ausbildung von Lasse.
Lasse lernt den ganz normalen Grundgehorsam, in Sitz, Platz, Fuß, lernt sichere Zuläufe aus allen Situationen heraus und alles auch unter Ablenkung und ohne Leine.
Weiterhin lernt er auf Sitz- und Liegemöbel zu springen, ohne dabei den Patienten zu berühren oder zu "belästigen". Auch bei bettlägerichen Patienten kann Lasse dann in´s Bett springen, ohne diesen zu berühren, anzurempeln oder versehentlich auf ihn zu springen.
Auch dies muß mit Ablenkung durch andere Menschen oder Artgenossen möglich sein. Die Kontaktaufnahme des Hundes mit dem Patienten wird allein durch die Therapeutin gesteuert.
Lasse kann zum Beispiel auf Kommando Slalom laufen, Würfeln, Karten umlegen und durch den Reifen springen und annimiert so Kinder und Erwachsene zum richtigen Sprechen. Einmal durch die Gabe des korrekten Kommandos welches Lasse dann ausführt oder einfach nur dadurch, dass er die kleinen und auch großen Patienten mit seinem Können begeistert.
Auch der bloße Kontakt der Patienten mit Lasse, ihn zu streicheln, in seinem langen Fell zu "wühlen", sein Fell zu bürsten und eben auch mit ihm zu sprechen, macht es den Kindern und Erwachsenen oft leichter sich zu öffnen und Sprechblockaden zu lösen, bzw. das richtige Sprechen zu üben.
Lasse lernt auch sich auf verschiedenen Untergünden und in verschiedenen Höhen sicher zu bewegen und sich dabei natürlich nicht ablenken zu lassen.
Am Ende einer Übungsstunde darf Lasse dann zur Belohnung richtig herumtollen und mit dem jeweiligen "Ablenkungshund" oder auch "Ablenkungsmenschen" Kontakt aufnehmen und spielen. Das Spielen mit Artgenossen festigt natürlich auch sein sehr gut geprägtes Sozialverhalten.